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	<title>tag one-Archiv - Irene Kasapis</title>
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	<title>tag one-Archiv - Irene Kasapis</title>
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		<title>Librocubicularist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Irene Kasapis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2023 07:59:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trauer ABC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin ein Librocubicularist. Eine Person, die gerne im Bett liest.&#160; Ich wusste gar nicht, dass es dafür und für andere Büchervorlieben ein spezielles Wort gibt. Aber ja, es stimmt schon: ich lese tatsächlich NUR im Bett und meistens vor dem Einschlafen.&#160; Meine liebste Kindheitserinnerung zum Thema Bücher ist die, in der mir meine Mutter...</p>
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<p>Ich bin ein Librocubicularist. Eine Person, die gerne im Bett liest.&nbsp;</p>



<p>Ich wusste gar nicht, dass es dafür und für andere Büchervorlieben ein spezielles Wort gibt. Aber ja, es stimmt schon: ich lese tatsächlich NUR im Bett und meistens vor dem Einschlafen.&nbsp;</p>



<p>Meine liebste Kindheitserinnerung zum Thema Bücher ist die, in der mir meine Mutter immer Gute Nacht Geschichten vorgelesen hat. Und als sie müde wurde und selber ins Bett gehen wollte, durfte ich mir immer noch EINE Geschichte von meinem Kassettenrekorder anhören. Ich höre noch ihre Stimme, wie sie immer zu mir gesagt hat „Aber nur noch eine“ und dann hat sie die Tür hinter sich zugezogen und war für diesen Tag verschwunden. Ich habe mich natürlich nie an diese „nur eine“ gehalten und bin begleitet von der Stimme von Rolf Zuckowski und seinen Kinderliedern eingeschlafen.&nbsp;</p>



<p>Heute lese ich immer noch im Bett, meistens, auch wie früher, vor dem Einschlafen. Ein Teil von mir fühlt sich dann immer noch, wie die kleine Irene, die tief eingekuschelt in ihre Bettdecke da liegt und liest und liest, bis ihr die Augen zufallen. Es fühlt sich für mich sicher und behütet an, so als würde meine Mutter immer noch bei mir am Bett sitzen, mir über den Kopf streicheln und sagen: „aber nur noch eine“ und über mich wachen. Ihre Stimme wird manchmal von einem Hörbuch zur Entspannung ersetzt, wenn meine Gedanken nicht zur Ruhe kommen wollen.&nbsp;</p>



<p>Was ist Deine liebste Kindheitserinnerung zum Thema Bücher? Ich freue mich von Dir zu lesen 💗</p>
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		<title>Das Erbe der 500 Bücher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Irene Kasapis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2023 07:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trauer ABC]]></category>
		<category><![CDATA[tag one]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem meine Mutter starb, hinterließ sie ca. 500 Bücher. Ich kaufte mir den 16-teiligen Expedit Schrank, um diesen Berg von Büchern in meiner Wohnung überhaupt lagern zu können. Ihre Bücher waren größtenteils in den 50er und 60ern Jahren gedruckt und haben meine Mutter durch bewegte Zeiten begleitet; eine Flucht aus der bis dato bekannten Heimat...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://irenekasapis.de/2023/04/12/das-erbe-der-500-buecher/">Das Erbe der 500 Bücher</a> erschien zuerst auf <a href="https://irenekasapis.de">Irene Kasapis</a>.</p>
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<p>Nachdem meine Mutter starb, hinterließ sie ca. 500 Bücher. Ich kaufte mir den 16-teiligen Expedit Schrank, um diesen Berg von Büchern in meiner Wohnung überhaupt lagern zu können. Ihre Bücher waren größtenteils in den 50er und 60ern Jahren gedruckt und haben meine Mutter durch bewegte Zeiten begleitet; eine Flucht aus der bis dato bekannten Heimat zum Ende des zweiten Weltkrieg, die Nachkriegsjahre und immer und immer wieder neu anfangen in wechselnden Städten.&nbsp;</p>



<p>Ich stelle mir vor, dass meine Mutter in den Jahren, die auf die Flucht gefolgt sind, die Bücher gebraucht hat um sich an etwas Beständigem festzuhalten. Sie war auf jedes einzelne Buch stolz und konnte mir bei fast allen Büchern erzählen, wo sie dieses gekauft hat.&nbsp;</p>



<p>Über die zwanzig Jahre, die nach dem Tod meiner Mutter folgten, haben die Bücher auch mir Sicherheit gegeben. Der IKEA Schrank war wie ein riesiger Altar zum Andenken an meine Mutter. In meiner unverarbeiteten Trauer, redete ich mir ein, dass solange die Bücher da standen und ich sie anfassen konnte, immer noch die irrationale Hoffnung bestand, dass meine Mutter zurück kommen würde. Nachdem das natürlich nicht geschah und mich die ungelebte Trauer zu ersticken drohte, begab ich mich auf die Suche nach Antworten. Ich begab mich auf meine ganz eigene Trauerreise und begann sie in mein Leben zu integrieren.&nbsp;</p>



<p>Und dann wurde mir der selbstgebauter Altar zu einem Sinnbild des riesigen Trauerberges, den ich mit mir rumschleppte. Jedesmal, wenn ich wieder vor dem riesigen Ikea Schrank stand, wurde mein Herz ganz schwer und das Wissen darüber, dass mein Mutter nie wieder kommen würde, um sich eins ihrer Bücher zu holen, sank immer tiefer in mich rein. Eines Tages hat es dann in mir „klick“ gemacht und ich wollte anfangen MEIN Leben zu leben MIT der Trauer und nicht wie bisher bestimmt durch die Trauer. Und so begann ich mich, Schritt für Schritt, von den geliebten 500 Büchern zu trennen. Möglichkeiten wie Momox und Flohmärkte, alles war mir Recht mich von den Büchern zu trennen.&nbsp;</p>



<p>Ich habe wirklich nur noch drei Bücher aus der Sammlung meiner Mutter behalten. Diese hüte ich wiederrum jetzt wie einen Schatz, denn ich weiß, wenn mich die Trauer und Sehnsucht nach meiner Mutter überkommt, denn das tut sie und wird sie mein Leben lang tun, dann geben mir diese drei letzten Bücher Trost und Halt und ich fühle mich meiner Mutter verbunden.&nbsp;</p>



<p>Welche Bücher haben einen festen Platz in deinem Herzen und/oder in deinem Bücherschrank?</p>
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		<title>Delfine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Irene Kasapis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2023 07:51:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[(Sinn-)Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>30 Minuten bis zum Abflug &#8211; Ich darf diesen Flieger nicht verpassen! Das ist die Reise meines Lebens! schreit es in mir. Die Familie vor mir packt ganz entspannt den Kinderwagen auf das Band beim Security-Check-in. Ich seufze und blicke auf meine Handy: 2 Minuten sind rum. Endlich: Ich bin dran. Hektisch packe ich alles...</p>
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<p>30 Minuten bis zum Abflug &#8211; Ich darf diesen Flieger nicht verpassen! Das ist die Reise meines Lebens! schreit es in mir. Die Familie vor mir packt ganz entspannt den Kinderwagen auf das Band beim Security-Check-in. Ich seufze und blicke auf meine Handy: 2 Minuten sind rum. Endlich: Ich bin dran. Hektisch packe ich alles aufs Band: meinen Flüssigkeits Beutel und meinen Rucksack. Passiere den Selbstscanner. „Ist das ihr Rucksack?“ „Ja.“ „Machen sie mal hier oben auf“ der Security Beamte deutet auf ein kleines Fach in meinem Rucksack. Ich mache das Teil auf und mir kullern entgegen: zwei Feuerzeuge. „Sie dürfen nur ein Feuerzeug mitnehmen.“ erklärt mir der Sicherheitsbeamte. Alter, ich bin Raucherin, ich brauche meine Feuerzeuge, denke ich und reiche ihm eins aus dem Fach. Mein Flüssigkeitsbeutel kommt angefahren. „Ist das auch Ihrer?“ „Ja.“ „Da ist auch noch eins drinnen.“ Der Herr nimmt meinen Beutel und versucht durch diverse Cremes das besagte Feuerzeug zu finden und gibt auf. „Das können sie behalten.“ Ich stopfe alles wieder in den Rucksack. &nbsp;</p>



<p>10 Minuten bis zum Abflug &#8211; Zu welchem Gate muss ich eigentlich? D28 &#8211; oder? Ich renne zum Gate. Keiner da. WTF? Suche die Informations Tafel: D31. Wo ist denn D31 bitte? Ich gehe nochmal die ganze Halle ab und finde D31 nicht.  </p>



<p>0 Minuten bis zum Abflug &#8211; „Wo ist denn D31?“ frage ich den Herren am Informations-Schalter. „Da lang und dann rechts.“ Ich gehe eilig in die genannte Richtung und finde das Gate. Davor: lauter Menschen und eine Turkish Airlines Maschine. Ein Mann klärt mich auf: „Die Maschine nach Hurghada ist noch nicht da.“ Ich setzte mich also erstmal hin und atme. Ich werde ruhiger und ein anderer Herr kommt mit der Info, dass es noch 30 Minuten dauert, bis die Condor kommt.</p>



<p>Abflug &#8211; Ich sitze im Flieger! Ich schließe die Augen: nicht das erste Mal in meinen Leben, dass mir ein Mann mein Feuer genommen hat, denke ich noch und schlafe ein.</p>
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